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5. Energieeffizienz

5.1 EnEV

Die Anforderungen an die energetische Qualität von Neubauten und an die Modernisierung
von Altbauten werden in der Energieeinsparverordnung (EnEV) definiert. Nach mehreren Novellen
seit Inkrafttreten der EnEV gilt seit 1.5.2014 die aktuelle Fassung der EnEV. Ziel ist die Senkung
des Energieverbrauches für Gebäude in zwei Stufen – 2014 und 2016 bis zum Jahr 2021 auf Niedrigenergiestandard. Für öffentliche Gebäude wird dies bereits für 2019 angestrebt.
Als Berechnungsverfahren für die energetische Bewertung definiert die EnEV die DIN V 18599
(siehe Abs. 5.2.).

5.2 DIN V 18599

In der deutschen Norm DIN V 18599 “Energetische Bewertung von Gebäuden – Berechnung des Nutz-, End- und Primärenergiebedarfs für Beheizung, Kühlung, Belüftung, Warmwasser und Beleuchtung“ wird der Energiebedarf für Beleuchtungszwecke im Kontext mit der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden betrachtet. Die Bauwerke werden dabei aus energetischer Sicht zoniert und jede Zone einem Nutzungsprofil zugeordnet. Als Berechnungsmethoden definiert die Norm sowohl einfache Tabellenverfahren wie auch detailierte Fachplanungen.

5.3 Energieaudit

Mit der Novelle des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G) sind seit Dezember 2015 Energieaudits nach EN 16247-1 Pflicht für alle gewerblichen Unternehmen. Ausgenommen sind nur kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Firmen mit einem eigenen Energiemanagementsystem nach ISO 50001. Beim Audit werden mindestens 90% des Gesamtenergieverbrauchs erfasst und mögliche Einsparpotentiale aufgezeigt. 

5.4 Zeitgerechte Beleuchtungsanlagen

Um den gewachsenen Anforderungen an die Energieeffizienz zu genügen, sollten Beleuchtungsanlagen unter energetischer Sicht optimiert werden. Dies betrifft sowohl Sanierungen von Altanlagen, wie auch neu zu installierende Lichtsysteme. Die dabei zu untersuchenden Komponenten sind:
• Leuchtmittel (insbesondere Lichtausbeute)
• Betriebsgeräte (Anschlussleistung, Startverhalten, Standby-Verluste)
• Lichttechnik der Leuchte (Leuchtenbetriebswirkungsgrad und Lichtverteilung)
• Lichtmanagement (Lichtregelung, Präsenzerkennung)
• Wartung (Langlebigkeit, Wartungsfreundlichkeit)


Technische Informationen
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